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Neues2018-05-13T18:26:46+00:00

Firmen-PKW: Besser 0,5 % statt 1,0 % versteuern

GESETZLICHE NEUREGELUNG FÜR DEN GELDWERTEN VORTEIL EINES E-DIENSTFAHRZEUGS UND VERGÜNSTIGUNG FÜR DIENSTFAHRZEUGE, DIE BEREITS 2018 ANGESCHAFFT WURDEN Im Gegensatz zur regulären 1%-Methode bei dienstlich überlassenen Fahrzeugen, wird der geldwerte Vorteil bei Elektro-/Hybridfahrzeugen im Rahmen der Neuregelung zum 01.01.2019 nur in Höhe von 0,5% angesetzt (inländischer Bruttolistenpreis wird nur zur Hälfte berücksichtigt). Bei Anwendung der Fahrtenbuchmethode werden die PKW-Abschreibungen bzw. Leasingraten ebenfalls nur hälftig angesetzt und zum zu versteuernden Einkommen hinzugerechnet. Durch diesen steuerlichen Anreiz möchte der Staat die Nutzung von Elektrofahrzeugen fördern.  Diese Regelung gilt jedoch nur für Elektro- bzw. Hybridfahrzeuge, die im Zeitraum vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2021 angeschafft, hergestellt oder geleast wurden. In einem Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen wurde die Regelung jedoch nun zu Gunsten des Steuerpflichtigen erweitert; dem Steuervorteil unterliegen auch Fahrzeuge, die vor dem 01.01.2019 angeschafft, hergestellt oder geleast wurden, jedoch erst ab dem 01.01.2019 einem Arbeitnehmer erstmalig zur privaten Nutzung überlassen wurden. Beispiel: Ein im Jahr 2018 angeschafftes Elektrofahrzeug der X-GmbH wird den Arbeitnehmern zur privaten Nutzung zur Verfügung gestellt; im Fall 1 wird das Fahrzeug erstmals ab dem 01.01.2019 einem Arbeitnehmer überlassen: Die Neuregelung greift und der geldwerte Vorteil muss beim Arbeitnehmer nur hälftig berücksichtigt werden. Fall 2: Das Dienstfahrzeug wurde bereits einem [...]

By |4. April 2019|STEUERGESTALTUNG|

Immobilienvermietung optimiert

WEITERE ANWENDUNG DER KLEINUNTERNEHMERREGELUNG UND STEUERN SPAREN DURCH IMMOBILIENVERÄUSSERUNGEN UNTER EHEGATTEN Im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen läuft der bisherige Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG auf die Gefahr, dass aufgrund des zusätzlichen Umsatzes eine bisherige Kleinunternehmerregelung aufgehoben wird. Da der Umsatz des gesamten Unternehmers und nicht der einzelnen Firma maßgeblich für die Anwendung des §19 UStG ist, wird die Umsatzgrenze in Höhe von 17.500 €/Jahr schnell überstiegen. Zur Verdeutlichung dient folgendes Beispiel: Der bis dato angestellte Architekt Hans Müller vermietet eine Ferienwohnung, der Jahresumsatz beträgt 10.000 € (Gebäude ist bereits voll abgeschrieben und seit über 10 Jahren im Eigentum von Herrn Müller). Da es sich bei dieser Art von Vermietung um eine kurzfristige Beherbergung von Fremden handelt, ist diese Leistung umsatzsteuerpflichtig. Damit Hans Müller keine Umsatzsteuer auf seinen Rechnungen ausweisen muss, um somit einen Preisvorteil gegenüber seiner umsatzpflichtigen Konkurrenz zu haben, wendet er die Kleinunternehmerregelung des §19 UStG an. Zwei Jahre später bekommt Hans Müller die Möglichkeit, das Architekturbüro seines Chefs als Nachfolger zu übernehmen. Das Architekturbüro hat einen Umsatz von 500.000 €/Jahr. Somit würde der umsatzsteuerpflichtige Unternehmer Müller die Umsätze der Kleinunternehmerregelung deutlich übersteigen und auch auf den Rechnungen für die Vermietung der Ferienwohnung Umsatzsteuer ausweisen müssen. Folgende Möglichkeit [...]

By |28. März 2019|STEUERGESTALTUNG|

Stipendium und die Steuer

ABSETZBARKEIT VON STUDIENGEBÜHREN TROTZ STIPENDIUM Der 1. Senat des Finanzgerichtes Köln ist der Auffassung, dass Zuschüsse durch ein Stipendium dem allgemeinen Lebensunterhalt dienen und somit die Abzugsfähigkeit von Fortbildungskosten im Rahmen einer Ausbildung nicht einschränken. Vor dem FG Köln wurde einem Kläger, der mit der Auffassung des Finanzamts nicht einverstanden war, dass die Stipendiatszuschüsse auf die Werbungskosten angerechnet werden, Recht gegeben. Die angerechneten Zuschüsse wurden seitens des FG Köln lediglich mit 30 % von den Werbungskosten abgezogen, da diese den Bildungsaufwendungen zuzurechnen waren. Der Restbetrag wurde der privaten Lebensführung zugerechnet und mindert somit nicht die abzugsfähigen Werbungskosten. Ausschließlich, wenn ein Ausgleich von Bildungskosten angestrebt wird, liegt eine Reduzierung der Werbungskosten vor.  Es bleibt ein finales Urteil des Bundesfinanzhofes abzuwarten; bis dahin kann sich an den 70 % orientiert werden, die nicht von den Werbungskosten abgezogen werden müssen. Somit ergibt sich für viele Studenten mit einem Zuschuss durch ein Stipendium ein starker Steuervorteil.

By |28. März 2019|STEUERERKLÄRUNG|

Vorauszahlung private Krankenversicherung

VORAUSZAHLUNGEN VON VERSICHERUNGSBEITRÄGEN ALS STEUERSPARMODELL Einige Versicherungsbeiträge wirken sich als Sonderausgabe steuermindernd aus. Der Abzug für Beiträge ist jedoch der Höhe nach Begrenzt und wird in vielen Fällen bereits durch die Krankenversicherungsbeiträge ausgeschöpft. Die Beiträge zur Basis Krankenversicherung dürfen aber bis zum 2,5-Fachen des Jahresbeitrages im Voraus gezahlt werden. Somit wirken sich im Folgejahr die bisher über dem Höchstbetrag liegenden sonstigen Versicherungsbeiträge steuermindernd aus. Eine interessante Alternative für alle Privatversicherte, gerade in Zeiten niedriger Guthabenzinsen.

By |27. März 2019|STEUERGESTALTUNG|