BUCHFÜHRUNG

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Risiko der Insolvenzanfechtung

REGELN BEIM UMGANG MIT INSOLVENZGEFÄHRDETEN PROBLEMKUNDEN Jedes Unternehmen kann in eine wirtschaftlich schlechte Situation geraten. Angefangen bei einem kurzfristigen Liquiditätsengpass bis hin zu einer strategischen Krise die zu einer Insolvenzeröffnung führt. Gerade bei langjährigen Kunden besteht der Wunsch die Geschäftsbeziehungen auch in schlechten Zeiten fortzuführen, zum Beispiel durch die Vereinbarung langfristiger Zahlungsziele. Dies birgt jedoch ein erhebliches finanzielles Risiko für ihr Unternehmen. Zunächst werden Zahlungsziele nicht eingehalten, dann droht der Forderungsausfall und zuletzt fordert der Insolvenzverwalter bereits gezahlte Gelder wieder zurück. Ein Königsweg existiert leider nicht, schließlich sollen die Geschäftsbeziehungen nicht schon bei kleinen Unregelmäßigkeiten eingestellt werden. Bei vermehrt unpünktlichen Zahlungen sollte allerdings frühzeitig über eine Abbrechung der Geschäftsbeziehungen entschieden werden. Sollen die Geschäfte trotz einer wirtschaftlich schlechten Situation aufrechterhalten werden, sollte Vorauskasse vereinbart werden.

By |2019-03-22T13:20:35+00:0025. März 2019|BUCHFÜHRUNG|

Buchführung mal einfach

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN VON GERINGER BEDEUTUNG Tätigt ein Unternehmer Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschluss darstellen, sind grundsätzlich aktive Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden. So zum Beispiel, wenn die Betriebshaftpflichtversicherung am 01.07 für ein Jahr im Voraus gezahlt wird. Die Hälfte des Beitrages wirkt sich erst im Folgejahr gewinnmindernd aus. Nach dem Grundsatz der Wesentlichkeit sind aber unwesentliche Elemente bei der Bilanzierung außer Acht zu lassen. Unwesentlich dürfte ein Schwellenwert von 800 EUR sein. Der Vorteil: Neben einer Zeitersparnis bei der Buchführung wird der Steuervorteil in das aktuelle Jahr vorverlagert!

By |2018-06-07T14:23:51+00:0025. Oktober 2018|BUCHFÜHRUNG|

Fortlaufende Rechnungsnummer

HINZUSCHÄTZUNGEN IN DER BETRIEBSPRÜFUNG VERMEIDEN Das Finanzgericht Köln hat entschieden, dass eine fehlende numerisch fortlaufende lückenlose Rechnungsnummer entgegen der gängigen Praxis des Finanzamtes, allein nicht zu einer Hinzuschätzung des Gewinns berechtigt. Entscheidend ist, dass eine Buchungsnummer nur einmalig vergeben wird. Wir empfehlen unseren Mandanten jedoch weiterhin eine lückenlose fortlaufende Rechnungsnummer zu verwenden. Im Falle der Betriebsprüfung können, nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes, Lücken in der Rechnungsnummernabfolge in Kombination mit weiteren Fehlern sehr wohl zu einer steuerlichen Hinzuschätzung berechtigen.

By |2018-06-07T14:23:44+00:0011. Oktober 2018|BUCHFÜHRUNG, JAHRESABSCHLUSS|